FAQs über Judys Hintergrund, ihre Musik, ihre Beziehungen und
... ihr Haar!
1. Woher kommst du?
2. Wie ist es in Barbados?
3. Wann hast du mit dem Singen angefangen?
4. Wann hast du angefangen, Lieder zu schreiben?
5. Wie schreibst du ein Lied? Schreibst du zuerst den
Text oder die Musik?
6. Wie hast du deine Musiker getroffen?
7. Wie würdest du deine Musik beschreiben?
8. Wie kann ich deine Musik hören?
9. Wo machst du überall Konzerte?
10. Bist du verheiratet, und hast du Kinder?
11. Wie ist es für dich, in Deutschland zu leben?
12. Glaubst du an Gott?
13. Wie kann ich Christ werden?
14. Wie "machst du dir die Haare"?
15. Another Question?
1. Woher kommst du?
Ich
bin in London, England geboren. (photo: Judy with Teddy) Als ich
drei war zogen wir nach Barbados. Meine Eltern stammen von dort.
Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Mit neunzehn
kehrte ich nach London zurück um Psychologie zu studieren. Seit
1997 lebe ich in Deutschland, aber reise ziemlich viel. Also, woher
komme ich? Naja, was meinst du... O.K. - natürlich fühle ich mich
wirklich als Barbedianerin (nennt man so eine Frau aus Barbados?)
Barbados ist ein ziemlich
kleines Land in der Karibik (270.000 Einwohner); aber wunderschön.
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2. Wie ist es
in Barbados?
Mit dem Wetter ist es
genau so wie du denkst. Es ist heiß und sonnig (mit über 3000 Stunden
Sonne im Jahr). Ok, es gibt eine "hurricane season" (dann kann's
ziemlich stürmisch werden), aber es bleibt trotzdem heiß. Durchschnittstemperatur
28°C. Am Abend, wenn es 17°C wird, greifen die Leuten nach
ihren Pullovern. (Eigentlich spricht man sowieso nie über das
Wetter.
Es wird ja sowieso heiß und sonnig sein.)
Stimmt: Barbados ist vielleicht ein kleines Land (430 Quadrat Kilometer),
hat dafür aber auch 97 km Küste. Die Fahne mit zwei blauen und einem
gelben Streifen symbolisiert konsequenterweise Sand, Meer und Himmel;
der gebrochene Dreizack steht für Unabhängigkeit. Und Barbados ist
genau das: Ein äußerst unabhängiges Land. Es hat eine eigene Regierung,
einen eigenen "Prime Minister", eine eigene Währung (zwei Barbados
Dollar sind nun schon seit vielen Jahren ungefähr einen US-Dollar
wert; also sehr stabil!) und natürlich einen Flughafen (auf dem früher auch die Concord landete).
In Barbados kann man toll schwimmen, tauchen
und surfen. Es gibt viel Musik und viele Kirchen. Und die Menschen
dort sind in der Regel äußerst relaxed und freundlich. Meine Mutter
wohnt übrigens immer noch dort. Also wenn Du mal in Barbados vorbei
kommst kannst Du ja mal "Hallo" sagen gehen... (Meine Mutter kocht
den besten fliegenden Fisch den Du Dir vorstellen kannst!) [top]
3. Wann hast du mit dem Singen angefangen?
Mit neun Jahren habe ich angefangen in einem Kirchenchor in Barbados
zu singen. Es war ein Anglikanischer Kirchenchor; nicht so sehr
lebendige Musik. Ich war auch in verschiedenen Chören und Gruppen.
Mit 17 habe ich angefangen Gitarre zu spielen, Lieder zu schreiben;
Singen wurde zu meinem "Hobby". Außerdem habe ich ein paar Sommer
in einem Camp in Florida (Dayspring) verbracht und hatte die Chance
dort einige Dinge auszuprobieren. Die Leute waren sehr großzügig
und applaudierten freundlich bereits meinen ersten Versuchen Lieder
zu schreiben. [top]
4. Wann hast du angefangen Lieder zu schreiben?
Ich habe mit 17 angefangen. Als einmal ein Stück in unserer Schule
aufgeführt werden sollte, fragte ein Lehrer ob irgend jemand Gitarre
spielen könnte. Ich sagte ich kann; obwohl ich nicht konnte. Also
musste ich innerhalb weniger Tage ein Gitarre ausleihen und spielen
lernen, so dass es in der Schule nicht allzu peinlich würde. Damit
hatte ich ein Instrument. Vielleicht noch wichtiger war die Tatsache,
dass ich mit 17 auch Christ wurde. Ich spürte, dass Gott mich liebte
und ich liebte ihn auch. So war es für mich ziemlich naheliegend
ihm Liebeslieder zu schreiben. Von dieser Beziehung handelten die
Mehrheit meiner ersten Lieder. Das erste, dass ich schrieb' ist
dieses hier (ein bisschen peinlich, aber auch lustig). "Wo ist der
Frieden":
Where's the peace
There's something lacking in this world
It's not hard to see
Don't need great perception
To find out what we need
Just look around you
Check out what's going on
It won't be long before you start to wonder
Where all the peace has gone
Chorus:
Where's the peace, where's it gone
It left us many miles behind when we made the atom bomb
And it goes even further when we do our brother wrong
Now all the people, the men, the women, the children
Everybody's asking: Where's the peace? Where's it gone?
Es gibt noch mehr Verse,
aber die werde ich Euch nicht antun... O.K., heute mache ich Witze
darüber, aber eigentlich bin ich schon sehr dankbar. Du fängst halt
irgendwo an. Also all ihr aufstrebenden "Songwriter" da draußen
- Ihr, die da was am brodeln haben: Los textet und komponiert! Fangt
dort an wo ihr seit und dann macht einfach immer weiter!!!
Einige meiner aktuellen Lieder sind übrigens unter "
Texte"
zu finden. [top]
5. Wie schreibst du ein Lied?
Schreibst du zuerst
den Text oder die Musik? Ich habe kein festes Formular und schreibe
Lieder auf sehr unterschiedliche Arten. Allerdings, kommt die Melodie
oft zuerst oder ein Teil des Textes und eine Melodie kommen mir
gleichzeitig und spontan. Das kann mir unter der Dusche passieren
oder wenn ich durch die Strasse gehe oder es kommt mir im Schlaf.
Normalerweise sind die Texte der größere Teil der Arbeit. So kann
es ein paar Minuten dauern ein Lied zu schreiben oder viele Tage.
Einige Lieder haben von der ersten Idee bis zum endgültigen Abschluss
einige Jahre gebraucht. Natürlich mit zahlreichen Pausen.
[top]
6. Wie hast
du deine Musiker getroffen?
Ich habe einige in England
kennen gelernt und einige in Deutschland. Einige habe ich in meiner
Kirche in London getroffen, andere durch befreundete Musiker. Wenn
man wirklich Musik machen möchte die Menschen Nahe geht, ist es
am besten, dass sie wirklich aus vollem Herzen kommt und nicht lediglich
eine technische Übung ist. Und solche Dinge kann man am besten mit
Menschen machen die einem etwas bedeuten. Es ist also fantastisch
zu wissen, dass die Leute in meiner Band auch gleichzeitig Freunde
sind. Wenn Du sie kennen lernen möchtest, komm doch zu einem Konzert
oder click hier. [top]
7. Wie würdest du deine Musik beschreiben?
Das ist immer einer schwierige
Frage. Sie wird mir normalerweise von Leuten gestellt bevor sie
unsere Musik gehört haben. Also, vielleicht willst Du Dir mal einige
Lieder anhören und dann selber
entscheiden. Es ist halt nicht nur ein Stil, sondern eine Mischung
aus mehreren. Die Haupteinflüsse kommen hierbei aus dem Rock, Pop
und Reggae. In eigenen Stücken sind auch stärkere karibische und
afrikanische Elemente zu hören. Im Grunde kommen Einflüsse aus den
Welten aus denen ich komme oder in denen ich eine Zeit lang gelebt
habe und der Musik die dort beheimatet ist. All das wurde Teil meiner
Musik. [top]
8. Wie kann ich deine Musik hören?
Erst mal können Ohren
ausgesprochen hilfreich sein. Aber im Ernst: Erst mal kannst Du
Dir auf dieser Site ein paar Lieder anhören
oder uns auf unserer "Myspace-Seite"
(www.myspace.com/judybailey) " live" sehen.
Natürlich kannst Du Dir auch eine CD
besorgen oder zu einem Konzert kommen. Jedes Jahr haben wir
viele Konzerte von denen viele in Deutschland sind. Also guck mal
unter den Terminen nach. Wenn Du
dort nichts findest hast Du ja vielleicht einmal selber Lust, Zeit
und Energie ein Konzert zu organisieren. Dann kommen wir zu Euch:
Schreib' mal eine Email und
lass uns reden.
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9. Wo machst
du überall Konzerte?
Im Grunde genommen überall
dort, wo wir eingeladen werden. (please link:Dates) Bisher waren
wir bereits auf zahlreichen Festivals und Jugendevents. Wir waren
in Cafés, Clubs und Camps. Wir waren auf Kirchen- und Frauentagen.
Wir waren im Fernsehen, im Radio und bei Live Satelliten Übertragungen.
Wir haben in Kirchen und Kasernen und Stadthallen gespielt. Die
Mehrzahl der Auftritte haben wir z.Zt. in Deutschland. Aber wir sind und waren mit
unserer Musik bereits in Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, Asien und Australien unterwegs....
[top]
10. verheiratet und hast du Kinder?
Ich
bin seit 1997 mit Patrick verheiratet (er kommt aus Deutschland
und ist auch in der Band). Es ist toll zusammen zu arbeiten. Wir
spüren, dass wir ein gutes Team sind und versuchen einander weitestgehend
zu unterstützen. Patrick reist auch viel und hält Seminare, predigt
und moderiert. Wenn möglich versuchen wir dennoch zusammen unterwegs
zu sein. Patrick macht außerdem Jugendarbeit und schreibt in diesem Gebiet auch Bücher und Texte.
Wir sind glückliche Eltern dreier Kinder: Levi wurde 2004, Noah 2007 und Jacob 2009 geboren.
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11. Wie ist es für dich in Deutschland zu leben?
Ich lebe wirklich gerne
in Deutschland. Irgendwie war der Umzug hierher auch gar nicht so
schwer. Ich hatte schon bevor ich kam, einige Freundschaften geschlossen
und war auch schon oft in Deutschland gewesen. So war die Umstellung
nicht allzu groß. Und falls Du Dich fragst: Ich persönlich habe
hier nicht mehr Rassismus erlebt als anderswo auch. Das größte Problem
war wohl die Sprache. Aber die meisten Leute (vor allem jüngere)
können sowieso etwas Englisch. Und außerdem habe ich schon viel
gelernt... (Obwohl dass nicht immer einfach ist. Zum Beispiel gibt's
im Deutschen für unser einfaches "the", entweder ein "der", "die",
"das", "den", "dem" oder "des". Warum?)
Manchmal fragen mich Leute wo ich leben würde, wenn ich es mir aussuchen
könnte? Naja, ich kann es mir ja aussuchen und habe mich dafür entschieden
in Deutschland zu leben. Zur Zeit fühlt es sich für uns gut und
richtig an hier zu sein. Obwohl ich die Sonne schon sehr schätze,
bin ich nicht jemand der sich seinen Wohnort nur auf Grund des Wetters
auswählt. [top]
12. Glaubst du an Gott?
Auf jeden Fall. Und ich
glaube, dass das wichtigste im Leben ist ihn zu kennen und zu versuchen
ihn immer besser kennenzulernen. Mein Ziel ist, dass mein Sinn und
meine Bedeutung in ihm gegründet sind. Wenn du mehr über Judys
Geschichte mit Gott lesen willst, klick
hier!
[top]
13. Wie kann ich Christ werden?
Das ist eine ziemlich persönliche Frage. Aber sie wird mir immer wieder von verschiedensten Menschen gestellt.
Ich habe wahrlich kein Rezept oder Formular. Ich glaube wirklich es ist
eine Beziehungssache mit Gott. Ich denke es bedeutet mit ihm zu reden und
ihm zuzuhören und mit ihm zu leben; nicht passiv, sondern aktiv. Es ist
ihm dein Herz auszuschütten und ihm gegenüber ehrlich dein ganzes Leben
zu offenbaren. Es ist seinen Brief an uns zu lesen und danach zu leben.
Es ist sich zu Entschuldigungen und um Vergebung zu bitten für die Dinge
die wir nicht hätten tun sollen. Es ist zuzugeben, dass er Gott ist
(Vater, Sohn & Heiliger Geist) und nicht wir. Es ist deine Pläne mit
ihm zu besprechen und zu hören was er darüber denkt. Es ist festzuhalten
auch wenn wir seine Stimme nicht hören. Es ist Freude und Trauer zu teilen.
Es ist seine Liebe anzunehmen und ihn zurück zu lieben. Es ist so zu leben
als seien wir geliebt und es anderen weiterzuschenken. Es ist es auszuleben
und zu tun was wir können um die Dinge zu ändern die verändert werden müssen.
Es ist Vertrauen und Glauben, dass er nicht verschwindet, selbst dann nicht
wenn wir uns einsam fühlen und er scheinbar nicht zu finden ist. Denn oft
wenn wir ihn am wenigsten erwarteten ist er plötzlich da...[top]
14. Wie "machst du dir die Haare"?
Ich trage mein Haar
in "locks". Für mich ist das eine Frisur, eine Art mein Haar zu
tragen und hat nichts damit zu tun ein "Rasta" oder so zu sein.
Deshalb nennen auch viele Leute in England die eine ähnliche Frisur
haben sie "locks" statt "dreadlocks". Es
gibt verschiedene Arten solch eine Frisur zu machen, aber hier ist
meine Methode. Ich muss schon ein bisschen lachen während ich dass
hier alles aufschreibe, aber so oft werde ich um Details gefragt,
dass ich annehmen muss, dass Dich die Antwort wirklich interessiert.
Also gut, legen wir los: Ich habe bündelweise Haar genommen und
es gezwirbelt und dann eingedreht bis es ungefähr so aussah (siehe
Photo). Jeder dachte ich hätte mir die Haare geschnitten, weil sie
so kurz aussahen. Dann nach ein paar Monaten habe ich die Löckchen
wieder gelöst und hatte wieder lange Haare. Aber sie hielten noch
nicht so gut zusammen. Also habe ich sie wieder eingedreht. Jedenfalls
hat es letztendlich elf Monate gedauert bis sie fest zusammen waren.
Und jetzt habe ich "locks" (131 fest zusammenzwirbelte Haarbündel;
hab' sie gerade gezählt um es Dir genau sagen zu können). Wenn ich
jetzt wieder eine andere Frisur haben möchte, muss ich alles abschneiden.
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15. Weitere Fragen?
Gibt's noch was, was
Dich interessiert? Schreib einfach eine Email!
Und wenn viele von Euch dieselbe Frage stellen, werden wir die Antworten
auch hier veröffentlichen... [top]
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